Internate & Privatschulen im Ausland

Vorteile und Gründe für den Besuch einer Privatschule im Ausland

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Du interessierst Dich für einen Aufenthalt an einer Schule im Ausland? Wenn Du eine High School im Ausland besuchen möchtest, hast Du in vielen der angebotenen Gastländer die Möglichkeit, zwischen einer öffentlichen Schule und einer privaten Schule oder einem Internat zu wählen.

Doch wo liegen die Unterschiede? Was sind die Vorteile einer Privatschule im Ausland gegenüber einer öffentlichen Schule? Wie profitiere ich davon und wie kann ich mir den Schulalltag und das Leben an einer Privatschule im Ausland vorstellen?

Diese und andere Fragen zu Privatschulen und Internaten im Ausland wollen wir Dir hier im Folgenden beantworten:

Internat oder Privatschule - Was bedeutet das für mich?

Die Entscheidung für eine Privatschule oder ein Internat hängt natürlich von der Persönlichkeit eines jeden Schülers ab. Es gibt sicherlich nicht „die“ Lösung für alle Schüler. Gern beraten wir Dich hierzu! Wir machen jedoch immer wieder die Erfahrung, dass Schüler oft falsche Vorstellungen vom Internatsleben haben und Internaten z.T. skeptisch gegenüberstehen. Auch wenn die Kosten für einen Internatsaufenthalt vergleichsweise hoch sind, bedeutet dies nicht, dass die Schulen nur von Schülern aus sehr wohlhabenden Familien besucht werden.

Die meisten Internate und Privatschulen im Ausland bieten Stipendien für Schüler an, deren Eltern sich einen Internatsbesuch normalerweise nicht leisten können. Weitere Informationen über Internatsstipendien erhälst Du bei uns auf Anfrage. Die Schülerschaft ist daher gemischt. Bei den von uns ausgewählten Internaten handelt es sich um moderne Schulen, in denen es sich oft lebt wie in einer internationalen Wohngemeinschaft. Der Alltag ist daher alles andere als langweilig oder „spießig“ – ganz im Gegenteil: Das Internatsleben ist etwas Besonderes und bietet gerade für internationale Schüler viele Vorteile, denn sie sind in ein dichtes Netz aus Schülern, Lehrern und Betreuern eingebunden. Jederzeit steht Dir ein Ansprechpartner zur Verfügung, und wegen der vielfältigen Angebote und des strukturierten Tagesablaufs muss man nie allein sein. Dennoch bleibt Dir an einer Privatschule immer Zeit, individuellen Hobbys nachzugehen oder eigene spezielle Neigungen zu berücksichtigen.

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Kleine Klassen & individuelle Betreuung

Bei einer durchschnittlichen Klassengröße von 8 bis 15 Schülern kann eine viel persönlichere Beziehung zwischen Lehrern und Schülern entstehen. Vielleicht wird es Dir anfangs ein wenig schwer fallen, den Unterrichtsstoff in der fremden Sprache direkt zu verstehen – in diesem Fall sind die Lehrer an unseren Privatschulen selbstverständlich für Dich da: Sie verfügen über Erfahrung im Umgang mit internationalen Schülern und wissen, dass der Start im Ausland für Dich nicht einfach ist. Außerhalb des Unterrichts stehen sie Dir ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.

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Vielfältige Freizeitangebote

Nach dem Unterricht wird Dir an Privatschulen und Internaten viel geboten, und viele unserer Privatschulen haben besonders im sportlichen Bereich erfolgreiche Teams hervorgebracht, die darauf warten, von Dir unterstützt zu werden! Schau Dir einfach die Schulprofile auf den folgenden Seiten an – egal ob Reiten, Tennis, Fußball, Schwimmen, Rugby oder eine der unzähligen anderen Sportarten – es ist sicherlich auch für Dich etwas dabei! Viele Schulen haben darüber hinaus musikalische und künstlerische Angebote ins Leben gerufen. Typisch in den USA und Kanada sind übrigens die vielen Clubs, in denen Du Dich für das Schulleben oder die Gemeinde engagieren oder gemeinsam mit Gleichgesinnten aktuelle Themen diskutieren kannst.

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International anerkannte Schulabschlüsse

Neben staatlichen Abschlüssen bieten viele Privatschulen im Ausland auch international anerkannte Schulabschlüsse, die Dir das Studium an einer internationalen Universität ermöglichen.

Mit dem International Baccalaureate (IB) oder den Abschlüssen der Cambridge International Examinations (CIE) stehen Dir viele Universitäten auf der ganzen Welt offen!

Anerkannte Schulabschlüsse im Ausland:

International Baccalaureate (IB)

Einige Schulen, die wir Dir auf dieser Website vorstellen, sind als IB World School registriert. Das International Baccalaureate (IB) wurde 1968 in enger Zusammenarbeit mit der UNESCO entwickelt.Es wird in allen teilnehmenden Ländern unter gleichen Bedingungen abgelegt, und der Abschluss ist weltweit als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt.Das IB genießt besonders bei renommierten Universitäten einen guten Ruf, da Du oft Unterricht auf einem höheren akademischem Standard bekommst. Als Teilnehmer unseres High School-Programms wirst Du in den zweijährigen „IB Diploma“-Kurs eingestuft. Das Curriculum umfasst sechs Prüfungsfächer,von denen Du jeweils drei auf Grundkurs- und drei auf Leistungsniveau wählst. Hierzu gehören:

  • Literatur 1 (Muttersprache, in Deinem Fall wahrscheinlich Deutsch)
  • Literatur 2 (Fremdsprache, i.d.R. Englisch)
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften (z.B. Biologie, Chemieoder Physik)
  • Gesellschaftswissenschaften (z.B. Geschichte, Geografie oder Wirtschaft)
  • Fächer mit künstlerischem Schwerpunkt oder weitere Fächer aus dem IB-Lehrplan (z.B. Kunst, Musik oder Theater bzw. Latein, IT, Design, Philosophie, Psychologie und Umweltsysteme)

Außerdem fertigen alle Schüler einen „ExtendedEssay“ (eine Facharbeit) zu einem Wunschthema an und nehmen am Kurs „Theory of Knowledge“ (Einführungin wissenschaftliche Arbeitstechniken und kritisches Denken) teil. Du engagierst Dich zudem im CAS-Programm (Creativity, Action, Service), was ehrenamtliches Engagement, soziale Dienste, Kreativität und sportliche Leistungen umfasst und Schüler dazu motivieren soll, sich auch außerhalb des Unterrichts zu engagieren.

  • Voraussetzungen: Mindestalter (für das Diploma-Program) 16 Jahre, Abschluss der Klasse 10, guter Notendurchschnitt.
  • Programmlänge: 2 Jahre.
  • Programmbeginn: Jeweiliger Schuljahresbeginn im Gastland, anderer Programmbeginn auf Anfrage.
  • Schulen in: USA, Kanada (auch öffentliche Schulen), Australien (auch öffentliche Schulen), England, Frankreich und Indien.

Cambridge International Examinations (CIE )

Die Cambridge Interntional Examinations wurden von der University of Cambridge entwickelt und bieten internationale Kurse, Examen und Qualifikationen in über 170 Ländern an. Zu den Qualifikationengehören:

  • IGCSE (International General Certificate of Secondary Education)
    Hierbei handelt es sich um das britische Äquivalent zum Abschluss der Sekundarstufe I in Deutschland. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der Lehrplan international ausgerichtet ist. Das IGCSE bereitet ideal auf das IB-Programm oder die weiteren CIE-Abschlüsse vor, denn neben akademischem Fachwissen werden Kompetenzen wie selbstständiges Lösen von Problemen und abstraktes Denken vermittelt.
    Voraussetzungen:
    Mindestalter 14 Jahre, Abschluss der 8. oder 9. Klasse, guter Notendurchschnitt.
    Programmlänge: Wahlweise 1 oder 2 Jahre.
    Programmbeginn: Jeweiliger Schuljahresbeginn im Gastland.
    Schulen in: England und Neuseeland.

  • A-Level (A2)
    Das A-Level (Advanced Level) entspricht dem Abitur in Großbritannien und ist mit dem deutschen Abitur bzw. der österreichischen Matura vergleichbar. Die A-Levels bieten neben der internationalen Anerkennung außerdem den Vorteil, dass viele Hochschulen sie bereits als Aufnahmeprüfung werten. Darüberhinaus können sich die Schüler bereits auf spezifische Fachgebiete konzentrieren (i.d.R drei bis fünf). Die Prüfungen am Ende des ersten und zweiten Schuljahres dieses Programms finden dann in den gewählten Fächern statt. Ideal ist das Programm für Schüler, die klare Stärken haben und „schwächere“ Fächer abwählen möchten.
    Voraussetzungen: Mindestalter 16 Jahre, Abschlussder 10. Klasse, gute Englischkenntnisse, guter Notendurchschnitt und Selbstständigkeit.
    Programmlänge: 2 Jahre, ggf. auch 1,5 Jahre.
    Programmbeginn: Jeweiliger Schuljahresbeginn im Gastland.
    Schulen in: England und Neuseeland.
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Attraktive Standorte

Los Angeles, Chicago, Vancouver Island, Auckland oder Dover sind nur einige der zahlreichen Orte, in denen sich unsere Privatschulen im Ausland befinden. Auch wenn Du nicht in die Nähe einer Großstadt möchtest, und stattdessen eine Schule suchst, die landschaftlich besonders schön gelegen ist, finden wir bestimmt etwas Passendes für Dich. Du hast die Wahl und entscheidest, welche Privatschule Du besuchen möchtest. Wir beraten Dich gern und empfehlen Dir die Privatschule, die für Dich am besten geeignet ist.

Motiviertes Lehrpersonal

Die Lehrer an Privatschulen im Ausland sind sehr motiviert und daran interessiert, jeden Schüler bestmöglich zu fördern. Das akademische Niveau ist hoch, aber bestimmt wirst Du Spaß daran finden, in einem positiven Lernumfeld schulisch Dein Bestes zu geben.

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Moderne Ausstattung

Fachräume mit modernster Technik sowie Computerräume mit den neuesten PC‘s oder Macs sind an Privatschulen fast immer üblich. Immer mehr Schulen statten die Schüler auch mit eigenen Laptops aus, die dann fester Bestandteil im Unterricht werden.

Nach dem Unterricht kannst Du schulische Einrichtungen wie Tanzstudios, Musikräume, Fernsehstudio, Fitnesscenter, Reithalle, Swimmingpool und Sportzentren ebenfalls nutzen.

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Breites Fächerspektrum

Privatschulen bieten meist eine bunte Kursvielfalt an, die weit über das hinaus geht, was Du wahrscheinlich von Deiner heimischen Schule kennst. Dieses breite Spektrum gibt Dir die Möglichkeit, Dir bis dahin unbekannte Fächer auszuprobieren, oder Kurse zu belegen, die Dich auf Deine spätere berufliche Laufbahn vorbereiten. Grafikdesign, Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften, Tourismus oder Architektur sind nur einige der Richtungen, die Du einschlagen kannst. An unseren US-amerikanischen und kanadischen Schulen kannst Du im Rahmen der so genannten „Advanced Placement“-Kurse (AP) Inhalte erlernen, die sich bereits auf Universitätsniveau bewegen. Solltest Du Dich später für ein Studium an einer amerikanischen, kanadischen oder internationalen Universität entscheiden, so werden Dir die Leistungen aus diesen Kursen angerechnet.

Leben im internat

Tagesablauf

Der Tag beginnt, je nach Schule, meist gegen 7 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück in der Schulcafeteria. Ab 8 Uhr findet der Unterricht statt und dauert, abgesehen von einer Unterbrechung durch die Mittagspause, bis 15 oder 16 Uhr. Stichwort Essen: Anders als an vielen öffentlichen Schulen legen Privatschulen und besonders Internate großen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Ein Beispiel: Der Französischlehrer Monsieur Pasquir an unserer Partnerschule, der Grier School in Pennsylvania, hat sogar einen Gourmet Club gegründet, in dem er die Schülerinnen in die Kunst der französischen Küche einweiht. Viele andere Privatschulen arbeiten daran, den Schülern ein Gespür für gesunde Ernährung zu vermitteln. Nachmittags stehen oft Freizeitaktivitäten auf dem Programm, und im Anschluss an das Abendessen ist Zeit für Hausaufgaben. Die meisten Internate nennen diese Zeit „Study Hall“ – alle Schüler bereiten sich auf den nächsten Tag vor und können bei Fragen jederzeit auf die Hilfe eines Lehrers oder Mitarbeiters zurückgreifen.

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Unterbringung

Je nach Schule sind die Schüler entweder in Häusern auf dem Campus oder in der unmittelbaren Umgebung untergebracht. In den englischsprachigen Ländern oft als „Dorm“ (Dormitory) bezeichnet, wohnen die Schüler – nach Geschlechtern getrennt – meist in Doppelzimmern. Die Aufenthaltsräume der Häuser sind beliebter Treffpunkt zum Reden, Feiern oder Fernsehen. Die Betreuung erfolgt über sog. „Dorm-“ oder „House Parents“, die im selben Gebäude wohnen. An einigen Schulen genießen Schüler der oberen Klassen das Privileg, in kleineren Häusern ohne ständige Betreuung zusammenzuleben.

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Wochenenden & Ferien

An Wochenenden wird es im Internat nie langweilig, denn obwohl das Angebot je nach Schule variiert, stehen i.d.R. Ausflüge oder Sportevents auf dem Programm, z.B. Shoppingtrips, Ausflüge in nahe gelegene Großstädte, Kinobesuche, Sportwettbewerbe mit anderen Schulen und Restaurantbesuche. Wer mal keine Lust haben sollte, an einem der Ausflüge teilzunehmen, kann die sportlichen, musikalischen oder künstlerischen Einrichtungen auf dem Schulgelände nutzen. In den Ferien sind die Internate oft geschlossen, und die Schüler müssen den Campus verlassen. Dennoch gibt es auch hier Unterschiede, die Du in der jeweiligen Schulbeschreibung findest. Viele Internate helfen dann bei der Vermittlung einer Gastfamilie, aber unsere Erfahrung zeigt, dass viele internationale Schüler oftmals auch von ihren Mitschülern eingeladen werden und so die Möglichkeit haben, das Leben einer Familie im Gastland kennen zu lernen.

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