Sport an einer High School
Viele Austauschschüler möchten während ihrer Zeit im Ausland gern weiterhin ihren Lieblingssport treiben oder würden gern Mal etwas neues ausprobieren. Jede High School bietet unterschiedliche Sportarten an, die jeder Schüler ausüben kann.
Erfahre hier, welche Sportarten unsere Teilnehmer an einer High School ausgeübt haben.
Welchen Sport hast Du getrieben? - Erfahrungsberichte unserer Austauschschüler
Cross Country
Cross Country, ein für mich bisher unbekannter Sport. Auf Deutsch würde es wahrscheinlich soviel heißen wie „Querfeldeinlauf“.
Durch Zufall bin ich ins Cross Country Team eingestiegen und da ich in Deutschland nie viel Ausdauersport betrieben habe, hatte ich anfangs meine Zweifel, aber im Nachhinein war es genau die richtige Entscheidung. Jeden Tag nach der Schule hatten wir Training, das hieß also zwei Meilen über das Schulgelände laufen. Es war sehr anstrengen, aber so hielt ich mich fit und wurde von Zeit zu Zeit besser.
Besonders toll waren die sogenannten „Meets“, zu denen wir in einem typisch-amerikanischen Schulbus hingefahren sind und an Wettbewerben in ganz Louisiana teigenommen haben. Mit der Zeit ist man zu einem richitgen Team zusammen gewachsen und man verlor oder gewann zusammen.
Vanessa Deppe – USA
An meiner Schule wurden viele verschiedene Sportarten angeboten
An meiner Schule wurden viele verschiedene Sportarten angeboten. Von Standardsportarten wie Basketball und Fußball bis hin zu für mich völlig fremde Aktivitäten wie Cricket, Rugby und Surfen.
Entgegen vieler Befürchtungen war es nicht so, wie man es aus vielen Filmen kennt: Die Footballer haben das Sagen an der Schule und sind die absoluten Obermacker und ihre Cheerleader ihre zickigen Anhängsel, wohingegen die, die wirklich gut sein wollen, ausgegrenzt werden. Alles Blödsinn! Das Miteinander an der Schule war ziemlich gut und die guten Sportler waren wirklich nett und wirklich interessiert an uns und unserer Kultur. Die Leute waren wirklich ziemlich offen, also falls du dir auch Gedanken über solche Sportler-clichées machst, vergiss sie einfach und sei gespannt auf das, was du im Sport an deiner eigenen Schule für Erfahrungen machst.
Ich selbst habe als Sportart Surfen gewählt, weil ich etwas machen wollte, was ich zu Hause nicht machen kann und das für mich etwas ganz Besonderes wäre und ich muss sagen: es hat sich wirklich gelohnt! Ich habe durch diese Wahl viele Freundschaften geschlossen (Sport verbindet einfach) und es war wirklich eine klasse Erfahrung. Und noch ein kleiner Tipp: keine Angst dich zu blamieren ;) Du als Deutsche/r hast zumindest ne Ausrede, falls es dich mal richtig auf die Nase haut. Keiner wird sich lustig über dich machen, sondern die Leute werden einfach MIT dir über diese lustige Tollpatschigkeiten lachen! Hab einfach deinen Spaß und integrier dich durch die Sportteilnahme komplett in dein Schulleben, es lohnt sich! Viel Spaß
Nina Fichtner - Neuseeland
Mein Lieblingssport mal ganz anders
Seit ich 6 Jahre alt bin mache ich mittlerweile schon Taekwondo, also stand für mich von Anfang an fest, dass ich auch in Canada versuchen würde weiter zu trainieren. Und so kam es dann auch.
Nachdem ich eindeutig feststellen musste, dass Cross Country nicht so ganz mein Ding ist, habe ich mich dann irgendwann doch aufgemacht und nach einem Verein außerhalb der Schule gesucht. Obwohl ich mich ja eigentlich auskenne, war ich dann wirklich überrascht, wie groß die Unterschiede zwischen deutschem und kanadischem Taekwondo doch waren. Das führte dazu, dass ich trotz Schwarzgurt eine Menge neue Sachen lernen musste und ich glaube deswegen kann ich auch getrost von meinem „neuen“ Lieblingssport reden ;) Durch viel Übung und echt witzige Trainer kam ich dann mit der Zeit immer besser klar und merkte wie ich langsam meinen eigenen kleinen Platz im Team bekam.
Als ich dann im November die Chance hatte bei meinem leider einzigen Turnier zu starten, gehörte ich schon voll dazu. Genau wie ich die anderen anfeuerte, schrien sie sich auch bei meinen Kämpfen die Seele aus dem Leib und ich kann euch gar nicht sagen, wie mich das gefreut hat!! …und auch danach hatte ich eine einfach unglaubliche Zeit: von Extra-Training am Sonntagmorgen, das trotz eindeutigen Schlafmangels immer ein echtes Highlight war, bis hin zum Rap-Konzert von einem meiner Trainer - wir hatten einfach so viel Spaß! Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich meine engsten kanadischen Freunde eindeutig dort gefunden habe und es nur jedem empfehlen kann, sich einem Sportteam anzuschließen, denn dann erlebt man sein Gastland irgendwie noch einmal ganz anders.. ;)
Anne Lüger - Kanada




