Austausch Kanada: Erfahrungsberichte

Lest hier Erfahrungsberichte zum Austausch in Kanada von ehemaligen Austausch-Schülern von TravelWorks. Was haben Sie während Ihres Austausches in Kanada erlebt? Wie hat es Ihnen gefallen? Welche persönlichen Erfahrungen haben sie gemacht?

Ich hatte eine tolle, aufregende Zeit

Austausch Kanada
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Katharina beim Austausch in Kanada

In der Schule wurde ich überrascht von der gelassenen Stimmung und dem tollen Verhältnis zwischen LehrerInnen und SchülerInnen. Es herrschten einige klare Regeln, aber ansonsten war alles recht locker. Ich wurde schnell akzeptiert, und während manche noch lange verzweifelt versuchten, meinen Namen richtig auszusprechen, kürzten ihn andere sofort auf Kat. Nachdem ich anfangs nicht so genau wusste, wo ich mich hinwenden sollte, weil ich jeden Kurs mit unterschiedlichen Leuten hatte, fand ich bald tolle Freunde, mit denen ich meine Lunchpausen verbrachte und auch nach der Schule und am Wochenende viele lustige Sachen unternahm.

Als ich über das anfängliche Heimweh hinweg war und merkte, dass ich mich jetzt tatsächlich richtig eingelebt hatte und meinen eigenen Freundeskreis hatte, machte mich das total glücklich und auch ein bisschen stolz. Ich hatte die ersten schwierigen Wochen überstanden und konnte jetzt meine Zeit in Kanada genießen.

Katharinas Erfahrungen

"Als ich über das anfängliche Heimweh hinweg war und merkte, dass ich mich jetzt tatsächlich richtig eingelebt hatte und meinen eigenen Freundeskreis hatte, machte mich das total glücklich und auch ein bisschen stolz."

Dazu gehörte natürlich nach Halloween, dem tollen Indian Summer und Thanksgiving auch der Winter! Die Erzählungen meiner Gastmutter über so hohen Schnee, dass man nicht um die Straßenecken gucken kann, und so kalten Temperaturen, dass beim Fahren die Windschutzscheibe gefriert, die Haare einfrieren und auch die Nasenlöcher, wurden alle wahr: Tagestemperaturen bis -25°C genauso wie schulfrei wegen zuviel Schnee. Trotz der unglaublichen Kälte war das wohl der schönste Winter, den ich je erlebt habe.

Irgendwann neigte sich das Semester dem Ende entgegen. Zwischen Schule, den ganzen Nachmittagstreffen wie Drama Club, Choir, Sewing Club und Badminton, den gelegentlichen Abendveranstaltungen in der Schule wie Dance- und Movie-Nights, einem Sportkurs mit meiner Gastmutter, einigen Ausflügen mit Schule, Freundinnen und Gastfamilie u. a. zu den Niagarafällen, nach Toronto, zum Musical oder einfach zu einem der wunderschönen Seen in der Region Muskoka und dem alltäglichen Spaß, den ich mit Freunden und Gastfamilie hatte, war die Zeit unglaublich schnell vergangen.

Ich musste wieder nach Deutschland! Auch wenn ich mich natürlich wieder auf meine Leute dort freute, überwog doch der Abschiedsschmerz. Ich fühlte mich mittlerweile so wohl, dass ich ohne mit der Wimper zu zucken noch ein halbes Jahr länger geblieben wäre. Meine Gastmutter und Schwestern stellten fest: "You are just as crazy as we are. You fit in perfectly into this family" Natürlich machte es mich froh, dass auch sie meine Anwesenheit als tolle Sache empfunden hatten. Und meine Freundinnen in der Schule waren genau so traurig wie ich, dass ich sie jetzt wieder verlassen musste.

Manche der Freundschaften waren so eng geworden. Beim Abschiedsessen dann natürlich die Tränen. Aber trotzdem war ich glücklich und dankbar. Es war doch toll, dass ich jetzt heulen musste, das hieß ja schließlich, dass sich alles gelohnt hatte. Ich hatte eine tolle, aufregende Zeit! Und die Erinnerungen bleiben genauso wie die Freundschaften. Zu meinen besten Freundinnen habe ich noch immer so Kontakt wie zu meiner Gastfamilie. Und das wird auch so bleiben!

Katharina (Austausch Kanada)

Wir lachen viel und haben eine Menge Spaß!

Austausch Kanada
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Basketball-Team der Chilliwack Secondary School

Mir geht es super hier. Bis jetzt hatte ich schon fast 3 Wochen Schule in Chilliwack. Meine Hauptfächer sind Social Studies, Spanisch, Chemie und Mathe. Natürlich habe ich auch schon viele Leute kennen gelernt. Wir lachen viel und haben eine Menge Spaß.

Meine Gastfamilie ist einfach spitze: Mit meiner Gastschwester Jen verstehe ich mich sogar ohne Worte, und mit meiner Gastmutter Wendi kann ich einfach jeden Tag lachen und wir backen oft zusammen. An den Wochenenden verbringe ich die Zeit mit Freunden oder meiner Gastfamilie. Wir unternehmen so viele Dinge, z.B. kayaking, beach trips, shopping, hiking…

In 2 Wochen fahre ich für 5 Tage nach Québec, da meine Gastschwester am National Tournament für Taekwondo teilnimmt. Ich habe auch schon einen Platz zum Badminton spielen gefunden, engagiere mich freiwillig im Tierheim und jogge regelmäßig. Wir haben gleich einen Kilometer von hier einen wundervollen Fluss. Es ist echt toll, dort entlang zu laufen, wenn gerade die Sonne untergeht! Ich bin einfach so angetan von der Landschaft, den Leuten, der Ruhe und davon, dass man Zeit für sich selbst hat.

Michelle (Austausch Kanada)

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